Direkte Demokratie in Brandenburg

[1/07] Keine Asphaltierung der Landschaft in Buchholz

Nicht jede Straße muss perfekt asphaltiert sein. Das finden zumindest die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Großwoltersdorf in Brandenburg. Heute stimmten sie in einem Bürgerentscheid mehrheitlich dagegen, dass die Forststraße in dem zur Gemeinde zählenden Dorf Buchholz ausgebaut wird.

Die Forststraße ist ein rund 200 Meter langer Sandweg, der mitten durch das Dorf Buchholz führt. Die Gemeinde hatte beschlossen, diesen Weg zu asphaltieren. Alle 48 Einwohner von Buchholz hatten sich geschlossen gegen diesen Gemeindebeschluss ausgesprochen und den Bürgerentscheid initiiert. Sie argumentierten unter anderem damit, dass die Huckel und Löcher in ihrer Dorfstraße funktionieren würden wie verkehrsberuhigende Maßnahmen. Da könnten die 15 Kinder des Dorfes gefahrlos auf der Straße spielen.

"Die Brandenburger in Großwoltersdorf haben ihre Möglichkeit genutzt, in einer direkten Abstimmung die Politik ihrer Kommune zu korrigieren", erklärt Michael Efler, Sprecher der Initiative Mehr Demokratie in Berlin/Brandenburg. "Die Kommunalpolitiker von Großwoltersdorf können heute behaupten, bei ihnen wird Politik mit direkter Beteiligung der Bürger gemacht."

 

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