kandidatenwatch.de hat sich etabliert

[19/06] Mehr Bürgernähe durch das Internet

 

Ein Jahr nach der Bundestagswahl 2005 hat sich kandidatenwatch.de im deutschen Wahlkampf etabliert. Sowohl bei den Abgeordnetenhauswahlen in Berlin, als auch bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern stieß das Internetportal bei den Bürgerinnen und Bürgern auf sehr großes Interesse. 3320 Fragen stellten allein die Bürgerinnen und Bürger von Berlin ihren Kandidatinnen und Kandidaten.

In Berlin fragten im Durchschnitt rund 136 von 100.000 Wahlberechtigten ihre Kandidaten nach deren politischen Plänen. Im letzten Bundestagswahlkampf, als kandidatenwatch.de erstmals online ging, kamen noch 20 Fragen auf 100.000 Wahlberechtigte. "Das Interesse an den einzelnen Kandidaten in Berlin ist Spitze", befindet daher Boris Hekele von kandidatenwatch.de, "hier hat unser Projekt tatsächlich die Kommunikation zwischen Bürgern und Politikern verbessert."

 

"Und auch die Politiker nehmen kandidatenwatch.de als Instrument für mehr Bürgernähe wahr", sagt Hekele. Beantwortete die heutige Bundeskanzlerin Angela Merkel im vergangenen Jahr noch keine einzige der an sie gestellten Fragen, so glänzte der Berliner Spitzenkandidat der Union Friedbert Pflüger in diesem Wahlkampf mit einer Antwortquote von 93 Prozent. Im Durchschnitt wurden im vorigen Bundestagswahlkampf 71 Prozent aller Fragen beantwortet. In Mecklenburg-Vorpommern sind es immerhin schon 77 Prozent, und im Berliner Wahlkampf wurden bisher im Durchschnitt 84 Prozent aller Fragen beantwortet.

 

Bis zum 16. September 2006 um 24 Uhr ist kandidatenwatch.de noch im Internet aktiviert. Nach der Bundestagswahl 2005 war kandidatenwatch.de im März dieses Jahres auch bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt aktiv. Weiter geht es mit der Bürgernähe im Internet dann erst wieder bei den Wahlen zur Bremer Bürgerschaft im Mai 2007.

 

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