Termine

Mehr direkte Demokratie? Ein Streitgespräch

18.01.2018 18:00 - 20:00

Friedrich-Ebert-Stiftung
Hiroshimastr. 17
10785 Berlin

Wohin steuert unsere Demokratie? Folgt man dem aktuellen Diskurs in Medien und Öffentlichkeit, dann befindet sich die repräsentative Demokratie in einer Krise. Etablierte Parteien und politische Institu- tionen verlieren an Zustimmung, während rechtspopulistische Bewe- gungen im Aufwind sind. Die Lücke zwischen Volk und Volks- vertreter_innen scheint sich weiter zu öffnen und Teile der Bevölkerung fühlen sich abgekoppelt von der politischen Entscheidungsfindung.

Brauchen wir in dieser Situation einen Neustart unseres politischen Systems hin zu mehr direkter Beteiligung? Ist die Einführung der Volksgesetzgebung auf Bundesebene der Schlüssel zu mehr Demokratie?

„Ja. Wer möchte, dass in diesem Land alle Menschen an Bord bleiben, muss sie ins Boot holen und direkte Demokratie ist die Gangway.“ sagt Claudine Nierth, Bundesvorstandssprecherin von Mehr Demokratie

„Nein. Von unten ausgelöste direktdemokratische Verfahren lassen sich in unser parlamentarisches Regierungssystem nicht sinnvoll einfügen.“ sagt Prof. Dr. Frank Decker vom Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Er ist Autor des Buches „Der Irrweg der Volksgesetzgebung. Eine Streitschrift“.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt Sie herzlich ein zum Streitgespräch über direkte Demokratie, Volksgesetzgebung und das Verhältnis von Bürgerinnen, Bürgern und Politik. Moderiert wird das Gespräch von Christine Watty, Journalistin, Deutschlandfunk Kultur.

Um Anmeldung unter dem untenstehenden Link wird gebeten.

Website der Veranstaltung: http://www.fes.de/veranstaltungen/?Veranummer=219744

Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung

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