Freihandelsabkommen TTIP: Gift für die Demokratie
Das zwischen den USA und Europa geplante Freihandelsabkommen TTIP bedroht rechtsstaatliche Prinzipien und demokratische Mitbestimmung. Mehr Demokratie ist deswegen dem Bündnis „TTIP unfairhandelbar“ beigetreten. Wir rufen alle Interessierten dazu auf, an unseren bundesweiten Aktionstagen gemeinsam mit uns gegen TTIP und CETA zu demonstrieren und ein deutliches Signal zu setzen. Jetzt hier über die Aktionstage informieren und Aktionsmaterial bestellen!
Von Charlie Rutz
UPDATE vom 2. Mai 2014
Unser zweiter bundesweiter Aktionstag gegen TTIP und CETA war dank des beherzten Einsatzes unserer vielen Aktiven ein voller Erfolg. Es kann gar nicht oft genug betont werden, wie wertvoll und wichtig das ehrenamtliche Engagement von Menschen ist, um gesellschaftspolitische Veränderungen herbeizuführen!
Die ersten Impressionen gibt es vom MyFest in Berlin Kreuzberg. Unser Stand beim Rondell auf dem Mariannenplatz war sehr gut besucht und unsere Infomaterialien gingen weg wie warme Semmeln. Auch für unsere Petition, die wir vor den Europawahlen einigen Vertreter/innen des EU-Parlaments überreichen wollen, konnten wir hunderte neue Unterstützer/innen gewinnen. Solche positiven Meldungen erreichten uns ebenfalls von unseren Aktionen an anderen Orten. Ab und an begegneten uns aber auch resignierte Menschen, die meinten, dass wir nichts mehr ändern könnten, da die Politik am längeren Hebel säße. Doch das letzte Wort ist noch lange nicht gesprochen!
Zudem gilt für uns, was einst Bertolt Brecht so treffend auf den Punkt brachte:
„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“
Übrigens: Gestern brachte die Süddeutsche Zeitung einen sehr aufschlussreichen Artikel zu dem besonders stark von uns kritisierten Investitionsschutz bei TTIP heraus. Darin kommt auch Steffen Hindelang, Professor für Staatsrecht an der FU Berlin, zu Wort.
In den geplanten Schiedsgerichtsverfahren sieht Hindelang eine Gefahr: "So könnten Unternehmen womöglich das europäische Rechtssystem umgehen. Nationale Gerichte und der Europäische Gerichtshof sollten zunächst über so etwas entscheiden. In der EU sollten keine Parallelstrukturen im Rechtsschutz aufgebaut werden."
Wir werden mit dem gewonnenen Rückenwind jetzt noch mehr Druck aufbauen!
Fotos von unseren anderen Aktionen folgen später hier bei Flickr…
UPDATE vom 28. April 2014
(Zum Vergrößern bitte auf die Fotos klicken!)
An unserem ersten bundesweiten Aktionstag am 26. April gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA haben wir gemeinsam mit dem Omnibus für Direkte Demokratie auf Straßen und Plätzen mehrere hundert Unterschriften gegen die Freihandelsabkommen gesammelt. Unsere grundlegende Kritik an den intransparenten Verhandlungen, den geplanten Schiedsgerichtsverfahren und anderen Aspekten wie der drohenden Absenkung von Verbraucherschutzrechten rückt immer weiter ins Bewusstsein der Menschen. So sehr, dass diese vermehrt von ganz alleine auf uns zukommen, um ihre persönlichen Sorgen in Verbindung mit TTIP und CETA anzusprechen und uns bei unserer Kampagne zu unterstützen. Das ist auch begreiflich: Denn die Freihandelsabkommen berühren fast jeden Lebensbereich. Dennoch werden sie an den Menschen in Europa vorbei verhandelt.
Wir werden jetzt nicht locker lassen, dies zu thematisieren und alles dafür tun, dass die Menschen in Europa ihr gesellschaftliches Zusammenleben gestalten können - direktdemokratisch und selbstbestimmt! Wie ernst die Situation bereit ist, zeigt ein kürzlicher Beschluss des EU-Parlaments: Gegen die Stimmen von Grünen und Linken wurden still und heimlich die Rahmenbedingungen für die Regelung der finanziellen Zuständigkeit bei Investor-Staat-Streitigkeiten vor Schiedsgerichten geschaffen – ein zentraler und kritikwürdiger Pfeiler von TTIP! Jetzt unseren Aufruf unterstützen & verbreiten...
UPDATE vom 13. April 2014
![(Aktive von Mehr Demokratie sammeln Unterschriften gegen TTIP und CETA beim taz.lab 2014 in Berlin | Quelle: Mehr Demokratie e.V. | Lizenz: CC BY-NC 2.0]](https://bb.mehr-demokratie.de/fileadmin/_processed_/2/9/csm_2014-04-12_Tazlab01_51fb0f1254.jpg)
Auf dem taz.lab 2014 im Haus der Kulturen der Welt in Berlin sammelten unsere Aktiven am 12. April weit über hundert neue Unterschriften gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA. Auch taz-Chefredakteurin Ines Pohl (siehe Foto) unterstützte unser Anliegen. Es war deutlich zu bemerken, dass immer mehr Menschen gut darüber informiert sind, wo die grundlegenden Gefahren von TTIP und CETA liegen. Eine erfreuliche Entwicklung!
![(Podium mit Carsten Berg | Quelle: Mehr Demokratie e.V. | Lizenz: CC BY-NC 2.0]](https://bb.mehr-demokratie.de/fileadmin/_processed_/2/a/csm_2014-04-12_Tazlab02_fdb7c2a5d4.jpg)
Auf dem Podium Gesetze „made by EU“ erklärte Carsten Berg (mit Mikro) von unserer Partnerorganisation Democracy International, der unter anderem Direktor der ECI Campaign (http://www.citizens-initiative.eu) ist, wie das Instrument der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) verbessert werden muss, damit es verbindliche direktdemokratische Entscheidungen der EU-Bürger/innen ermöglicht. Die EBI gibt es seit April 2012 (siehe unsere Infoseite). Unter der Moderation des taz-Auslandskorrespondenten Eric Bonse (ganz links) ging Berg gemeinsam mit Johannes Pichler (ganz rechts), Direktor des Österreichischen Instituts für Europäische Rechtspolitik in Salzburg/Wien, und Heike Aghte, Gründerin von „EUGENT – Europäische Gesellschaft für Entschleunigung gUG“, zudem auf folgende Fragen ein: Wie funktioniert eine EBI? Welche Vision steckt dahinter? Und wie gelang es sie durchzusetzen?
UPDATE vom 1. April 2014
![(Aktive von Mehr Demokratie sammeln Unterschriften gegen TTIP und CETA auf der Energiewende-Demo | Quelle: Mehr Demokratie e.V. | Lizenz: CC BY-NC 2.0]](https://bb.mehr-demokratie.de/fileadmin/_processed_/0/2/csm_2014-04-01_TTIP-Aktionstage_2baaec8c8e.jpg)
Bundesweite Aktionstage – Angriff auf Demokratie abwehren!
Wir rufen alle Interessierten dazu auf, mit uns auf die Straße zu gehen und gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA Unterschriften zu sammeln. Wir wollen ein deutliches Signal setzen, dass wir diesen Angriff auf die Demokratie abwehren müssen!
- 1. Aktionstag: 26. April (Samstag)
- 2. Aktionstag: 1. Mai (Donnerstag, schließen Sie sich den 1. Mai-Demos an!)
- 3. Aktionstag: 17. Mai (Samstag)
Unsere Landesverbände (Ansprechpartner stehen weiter unten!) werden in einigen Städten unterwegs sein, aber wichtig ist: Sie können direkt bei sich vor Ort aktiv werden!
- Bestellen Sie sich hier kostenlos Unterschriftenlisten
und Infoflyer und bringen Sie diese unter die Leute. - Nutzen Sie die Gewerkschafts- und anderen Demos am 1. Mai:
dort sind viele Menschen unterwegs, die offen für unser
Thema sind und gerne gegen TTIP & CETA unterschreiben. - Wenn Sie noch eine/n weiteren Mitstreiter/in
finden: melden Sie einen Infostand in Ihrer
Fußgängerzone an, wir können Sie unterstützen.
Darüber hinaus finden bis zur Europawahl am 25. Mai viele Veranstaltungen zu TTIP, CETA und anderen Europathemen statt. Auch diese können wir ohne viel Aufwand nutzen, um Flyer zu verteilen und Unterschriften zu sammeln. Halten Sie einfach Augen und Ohren offen und nehmen Sie diese Gelegenheiten wahr: Gemeinsam können wir über die Demokratiegefährdung durch die Freihandelsabkommen TTIP und CETA aufklären!
Das sind die jeweiligen Ansprechpartner/innen von Mehr Demokratie, die bei Fragen rund um unsere Aktionstage gerne weiterhelfen:
- Baden-Württemberg und Bayern: Sarah Händel: (Kontakt per Mail)
- Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern: Oliver Wiedmann (Kontakt per E-Mail)
- Bremen, Niedersachsen: Katrin Tober (Kontakt per E-Mail)
- Hamburg, Schleswig-Holstein: Winona Hagendorf (Kontakt per E-Mail)
- Hessen, NRW, Saarland: Jörg Eichenauer (Kontakt per E-Mail)
- Rheinland-Pfalz: Gert Winkelmeier (Kontakt per E-Mail)
- Sachsen: Henny Kellner (Kontakt per E-Mail)
- Sachsen-Anhalt: Christian Heimann (Kontakt per E-Mail)
- Thüringen: Ralf-Uwe Beck (Kontakt per E-Mail)
Die vollständigen Kontaktdaten zu unseren Landesbüros gibt es hier.
Unsere Unterschriftenliste kann hier heruntergeladen werden...
Jetzt hier Aktionsmaterial bestellen!
UPDATE vom 23. März 2014
Die Freihandelsabkommen mit Kanada (CETA) und den USA (TTIP) werden weiterhin an Parlamenten und Öffentlichkeit vorbei verhandelt. Daher fordern wir in einem gemeinsam mit dem Bündnis "TTIP unfairhandelbar" initiierten Aufruf die Kandidat/innen für die Wahl zum EU-Parlament am 25. Mai dazu auf, die Ratifizierung dieser Abkommen zu verweigern. Wir sammeln dafür nicht nur auf digitalem Wege Unterschriften, sondern auch auf Straßen und Plätzen, bei Veranstaltungen und Kundgebungen wie die gestrige Energiewende-Demo in Potsdam. Denn: Jetzt zählt jede Stimme gegen den Ausverkauf unserer Demokratie!
![(Aktive von Mehr Demokratie sammeln Unterschriften gegen TTIP und CETA auf der Energiewende-Demo | Quelle: Mehr Demokratie e.V. | Lizenz: CC BY-NC 2.0]](https://bb.mehr-demokratie.de/fileadmin/_processed_/9/2/csm_2014-03-23_Energiewende-Demo_TTIP-Sammelaktion_088e49573e.jpg)
Trotz strömendem Regen konnten unsere Aktiven auf der Energiewende-Demo in Potsdam viele neue Unterstützer/innen für unseren Aufruf gegen TTIP und CETA sammeln. Respekt und Lob für diesen großartigen Einsatz! Unsere Bewegung wird mit jedem Tag größer. Das ist auch nötig: Denn mögliche Folgen der Abkommen sind beispielsweise die Ausweitung des Frackings oder die Aushebelung von Standards im Umwelt- und Verbraucherschutz.
(Die Fotos von der Energiewende-Demo direkt auf Flickr ansehen...)
Noch weitaus schlimmer: Mit den geplanten Investor-Staat-Schiedsverfahren (ISDS) können Staaten auf Schadenersatz in Milliardenhöhe verklagt werden. Es droht die Entmachtung der Politik: Diese geheim tagenden Gerichte stehen außerhalb der staatlichen Rechtsprechung. Zudem werden Investoren großzügige Schutzrechte eingeräumt. Das ist undemokratisch und intransparent! Anlass genug für uns, eine Europäische Bürgerinitiative zu TTIP vorzubereiten.
UPDATE vom 15. Februar 2014
Mehr Demokratie hat ein Hintergrundpapier zum geplanten Freihandels- und Investitionsabkommens (TTIP) zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten herausgegeben. Das Abkommen hat eine enorme ökonomische und demokratiepolitische Dimension. Die beiden wichtigsten Handelsblöcke der Welt machen ungefähr ein Drittel des Welthandels aus. US-Unternehmen sind die wichtigsten Auslandsinvestoren in der EU und umgekehrt sind die USA das wichtigste Zielland für Auslandsinvestitionen aus EU-Staaten.
Das Freihandelsabkommen würde für alle staatlichen Ebenen (EU, Mitgliedsstaaten, in Deutschland auch Bundesländer und Kommunen) verbindliche Regelungen schaffen und für rund 820 Millionen Bürgerinnen und Bürger gelten. Es würde weite Bereiche der Handelspolitik wie zum Beispiel Dienstleistungen, öffentliche Aufträge, Landwirtschaft und technische Handelshemmnisse umfassen sowie Regelungen zum Investitionsschutz und zum geistigen Eigentum enthalten. Im vorliegenden Hintergrundpapier analysieren wir genauer die aus unserer Sicht erheblichen Probleme für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.
UPDATE vom 22. Januar 2014
Heute antwortete die Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linksfraktion bezüglich der Verhandlungen zum TTIP-Freihandelsabkommen. Die Antwort kann hier als PDF heruntergeladen werden. Nun folgend eine Zusammenfassung wichtiger Inhalte:
- Zur Zusammensetzung der "EU-US High Level Working Group" und deren Mitgliedern sagt die Bundesregierung aus: "Genauere Informationen zur Zusammensetzung liegen der Bundesregierung nicht vor. Die Europäische Kommission hat entschieden, keine weiteren Informationen hierzu zu veröffentlichen. Die EU-Mitgliedsstaaten haben diese Entscheidung zu akzeptieren."
- Der Abschluss der Verhandlungen soll "möglichst" 2015 erfolgen. Weitere Verhandlungsrunden sind für März, Mai, Juli, Oktober und Dezember 2014 geplant.
- Deutschland hält Investitionsschutzregeln mit OECD-Staaten für nicht notwendig.
- Die Bundesregierung geht davon aus, dass TTIP ein gemischtes Abkommen ist und damit auch durch die nationalen Parlamente ratifiziert werden muss.
Hintergrundinformationen
Die Verhandlungen zwischen EU und USA über das Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen (TTIP) sind in vollem Gange. Aus Sicht von Mehr Demokratie ist vor allem das intransparente und geheime Zustandekommen nicht hinnehmbar.
Michael Efler, Bundesvorstandssprecher von Mehr Demokratie, dazu: „Das TTIP kann Europas Demokratie gefährden und rechtsstaatliche Prinzipien aushöhlen. Wie so oft finden die Verhandlungen hinter verschlossenen Türen und ohne Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger statt. Daher ist Mehr Demokratie dem zivilgesellschaftlichen Bündnis UNFAIRhandelbar beigetreten, um dies mit Nachdruck zur Sprache zu bringen.“
Hier ein sehr aufschlussreicher Beitrag zum Thema von Report München...
Würde das Abkommen Realität, entzögen sich weite Bereiche des Verbraucherschutzes, des Umweltschutzes, der Kulturpolitik aber auch Sozialstandards demokratischer Regulierung. Dem Bündnis, das den Abbruch der geheimen Verhandlungen und eine demokratische, unter Einbeziehung der Öffentlichkeit entwickelte, zukunftsfähige Handelspolitik fordert, gehören derzeit u.a. Organisationen wie Campact, attac, BUND, NABU oder PowerShift an. In einem gemeinsamen Positionspapier werden verschiedene Aspekte des geplanten Abkommens kritisch unter die Lupe genommen.
Eine Vielzahl an Errungenschaften des Verbraucher-, Gesundheits-, Klima- und Tierschutzes stehen genauso auf dem Prüfstand wie das europäische Arbeits- und Sozialrecht, falls die europäischen Standards auf das teilweise niedrigere Niveau der USA abgesenkt werden sollten. Gentechnik, Rinder-Wachstumshormone, Chlorhühnchen usw. könnten mit TTIP nicht nur in den USA zulässig sein, sondern auch in der EU. Solch weitreichende Pläne gehören nicht in Geheimverhandlungen, sondern auf die parlamentarische Bühne und in die öffentliche Debatte – in Europa ebenso wie in den USA.
Mehr Demokratie sieht bei dem Abkommen u.a. folgende
rechtsstaatliche und demokratiepolitische Probleme:
- Die TTIP-Bestimmungen werden für alle Ebenen bindend sein (EU, Bund, Länder, Gemeinden), damit werden ganze Politikfelder dem Einfluss der gewählten und demokratisch legitimierten Politik und auch Volksentscheiden entzogen – obwohl die Ergebnisse vermutlich irreversibel und nicht mehr rückholbar sind und gleichzeitig das Leben von Millionen von Menschen unmittelbar betreffen.
- Verhandelt wird seitens der Politik von der EU-Kommission, das EU-Parlament ist kaum beteiligt, allerdings haben über 600 Vertreter/innen und Lobbyist/innen von Konzernen Zugang zu den Dokumenten. Verbraucherschützer/innen oder Umweltverbände sind nicht einbezogen. Die Verhandlungen sind intransparent.
- Auch die nationalen Parlamente sind nicht oder kaum einbezogen.
- Die Ratifizierung wird vermutlich nach der Strategie ablaufen, dass nach langen und intensiven Verhandlungen ein nicht mehr aufschnürbares Paket beim Parlament ankommt, das dieses nur noch insgesamt abnicken kann (siehe ESM-Vorgehen).
- Gesetze und Standards sollen angeglichen werden, keine Branche, nicht einmal öffentliche Dienstleistungen sollen ausgenommen sein. Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge sind gefährdet, weil z.B. kommunale Wasserwerke Monopolbetriebe sind oder kommunale Armutsbekämpfung durch Einkäufe in der Region eine Diskriminierung von Investoren darstellt.
- Die bereits bestehende Praxis von Schiedsgerichtsverfahren, mittels derer Staaten von Investoren zum Schutze Ihrer Investitionen verklagt werden können, aber nicht umgekehrt. Die Verhandlungen vor den Schiedsgerichten sind geheim. Es gibt keine Revisions- oder Kontrollinstanz.
- Auch indirekte Enteignungen, also entgangene Gewinnerwartungen, sollen einklagbar sein.
- Etwaige Entschädigungszahlungen müssen aus Steuergeldern gezahlt werden.
- Es besteht die Gefahr, dass das europäische Vorsorgeprinzip fällt (Firmen müssen Unschädlichkeit nachweisen), in den USA müssen die Verbraucher Schädlichkeit nachweisen.
- Profitieren werden auf beiden Seiten des Atlantischen Ozeans die Großkonzerne gegenüber den klein- und mittelständischen Betrieben und den Staaten.
Mehr Demokratie wird mit dem Bündnis „UNFAIRhandelbar“ in den kommenden Wochen und Monaten aktiv dazu beitragen, dass das geplante Freihandelsabkommen in jetziger Form nicht umgesetzt wird. Heute haben wir einen gemeinsamen Aufruf mit Campact und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft gestartet, die TTIP-Verhandlungen sofort zu stoppen. Jetzt hier mitmachen und der Politik die rote Karte zeigen!
Rückfragen richten Sie bitte an:
Michael Efler oder Roman Huber
Jetzt TTIP-Aufruf unterstützen!

Bundesweite Aktionstage gegen TTIP und CETA
Wir rufen alle Interessierten zur Teilnahme an unserem bundesweiten Aktionstag am 17. Mai auf. Mehr Infos dazu und zur Bestellung von Aktionsmaterial hier...
TTIP-Flyer
Download (PDF)
TTIP-Unterschriftenliste
Download (PDF)
TTIP-Hintergrundpapier von Mehr Demokratie
Download (PDF)


![(Info-Stand auf dem MyFest in Berlin. Von links: Charlie Rutz, Rebecka Schlecht, Regine Laroche und Martin Burwitz | Quelle: Mehr Demokratie e.V. | Lizenz: CC BY-NC 2.0]](https://bb.mehr-demokratie.de/fileadmin/_processed_/8/9/csm_2014-05-01_2._Aktionstag_gegen_TTIP_und_CETA_0a25cf48e1.jpg)
![(Bundesweiter Aktionstag | Quelle: Mehr Demokratie e.V. | Lizenz: CC BY-NC 2.0]](https://bb.mehr-demokratie.de/fileadmin/_processed_/9/a/csm_2014-04-28_TTIP-Sammelaktion01_e72ba99d36.jpg)









