Landesvorstand


Am 9. September 2023 wurden folgende Personen von unseren Mitgliedern in Berlin und Brandenburg für zwei Jahre in den Vorstand gewählt (alphabetische Reihenfolge nach dem Vornamen):

Christian König

Ich wurde 1990 im thüringischen Pößneck geboren. Nach einer Berufsausbildung und einem späteren Masterabschluss in Politikwissenschaft (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) arbeite ich seit einigen Jahren im Bereich Politik, Bürgerbeteiligung und Zivilgesellschaft. Seit Juli 2022 bin ich bei Mehr Demorkatie e.V. als Koordinator für die Landesverbände Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zuständig. Zuvor war ich unter anderem als Sachbearbeiter für Bürgerbeteiligung bei der Stadt Falkensee tätig.

Seit 2021 bin ich Mitglied des Landesvorstands. Ich möchte mich insbesondere für den Ausbau der Einwohnerbeteiligung und der direkten Demokratie einsetzen. Der Umgang mit Volksentscheiden und der Bürgerbeteiligung in Berlin zeigt, dass wir hier permanent am Ball bleiben müssen. In Brandenburg bieten uns die Landtagswahlen 2024 die Gelegenheit, Demokratiereformen in Brandenburg voranzutreiben.

Zudem ist es mir wichtig, die aktive Einbindung der Mitglieder in die Arbeit unseres Landesverbands zu fördern.

Angaben zur beruflichen Tätigkeit:

Mitarbeiter Mehr Demokratie e.V., Koordinator Ostdeutschland

Mitgliedschaft in Parteien:

Die Linke

Sonstige Funktionen in Unternehmen, Körperschaften/Anstalten des öffentlichen Rechts, Vereinen, Parteien, Verbänden oder Stiftungen:

Landesvorstand Mehr Demokratie Berlin/Brandenburg (seit 2021)


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Harry März

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Heidi Kleemann

Sich begegnen und gemeinsam Zukunft gestalten - das macht mir Freude, motiviert mich in meinem Engagement für Mehr Demokratie und erscheint mir grundlegend für eine demokratische Gesellschaft. 

Wie miteinander reden und ins Gespräch kommen?
Wie unterschiedlichen Perspektiven Raum geben und sie wertschätzen?
Wie mit Konflikten umgehen?
Wie ein geteiltes Bild einer lebenswerten Zukunft entwickeln?
Wie gemeinsam Entscheidungen treffen und tragen?

Das sind Fragen, mit denen ich mich in einem Verein wie Mehr Demokratie, der sich für Direkte Demokratie und Bürgerräte einsetzt und diese mitgestaltet, gut aufgehoben fühle. Ich bin Mitglied seit 2019, aufmerksam gemacht hatte mich das Format Bürgerrat. Seitdem schätze ich die vielen Gespräche, ob an unseren Infoständen auf Veranstaltungen, auf der Straße beim Sammeln von Unterschriften für ein Berliner Transparenzgesetz oder auf Treffen wie den Mitgliederversammlungen. Das vielfältige Interesse an partizipativen und demokratischen Prozessen und das persönliche Engagement der Menschen, welche mir dabei begegnen, ermutigen mich. Sie ermutigen mich, dass wir für die zahlreichen Herausforderungen, mit denen unsere Gesellschaft konfrontiert ist, gemeinsam vielfältige Wege in die Zukunft finden und beschreiten.

Angaben zur beruflichen Tätigkeit:

Kunden- und Spendenbetreuung in unterschiedlichen Kontexten

Mitgliedschaft in Parteien:

keine

Sonstige Funktionen in Unternehmen, Körperschaften/Anstalten des öffentlichen Rechts, Vereinen, Parteien, Verbänden oder Stiftungen:

  • SuperCoop Berlin eG, Genossenschaftsmitglied seit 2022
  • Landesvorstand Mehr Demokratie Berlin/Brandenburg (seit 2023)


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Josef Merk

Seit Anfang 2019 bin ich bei Mehr Demokratie e.V., seit 2021 im Landesvorstand Berlin/Brandenburg und seit Ende 2022 im Bundesvorstand. Aktuell koordiniere ich den Bereich Demokratische Kultur und das ist auch das Thema, das mich begeistert. Wie gelingt es, dass Menschen ins Gespräch kommen, gerade auch dann, wenn sie unterschiedlichen politischen Lagern angehören? Wir brauchen mehr Räume, in denen gegensätzliche Meinungen ausgesprochen und gehört, respektiert und anerkannt werden. Denn das ist, was Demokratie im Kern ausmacht: Menschen mit unterschiedlichen Meinungen hören einander zu und lassen im Dialog etwas Neues entstehen. Das geschieht zum Teil während Bürger- und Volksbegehren und in Bürgerräten. Unser Gesprächsformat “Sprechen & Zuhören” ist ein weiteres Beispiel, wie ein kreativer Dialog möglich wird, ebenso wie bei Systemaufstellungen zu Demokratiethemen.

Im Landesvorstand möchte ich mich weiter engagieren, dafür, dass mehr Menschen in Berlin und Brandenburg an der Demokratie teilhaben. Dabei sind mir besonders bessere Regelungen für die direkte Demokratie, ein fairer Umgang mit den Ergebnissen von Bürger- und Volksbegehren und die Weiterentwicklung von Bürgerräten wichtig.

Geboren 1984, Diplom-Betriebswirt und Promotion in Psychologie. 

Angaben zur beruflichen Tätigkeit:

Freiberuflich als Coach, Berater und Lehrbeauftragter.

Mitgliedschaft in Parteien:

keine Angabe

Sonstige Funktionen in Unternehmen, Körperschaften/Anstalten des öffentlichen Rechts, Vereinen, Parteien, Verbänden oder Stiftungen:

Landesvorstand Mehr Demokratie Berlin/Brandenburg (seit 2021)
 

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Marie Jünemann

Unsere Demokratie ist stabil, wenn sie beweglich bleibt. Gerade in Berlin haben wir eine bewegliche und lebendige direkte Demokratie. Das führt dazu, dass Politik und wir Berliner:innen anders mit politischen Themen umgehen. Viele Projekte werden hart verhandelt und breit diskutiert. Bei Unterschriftensammlungen für Volksinitiativen habe ich diese Lebendigkeit gespürt und die Gewissheit bekommen: Demokratie ist mehr als ein politisches System, sie ist eine Lebensform. Die direkte Demokratie ist ein hautnahes Erlebnis. Sie führt mich ohne Umwege zu drängenden gesellschaftlichen Themen. Als Vertrauensperson initiierte ich 2019 unter anderem deshalb den „Volksentscheid Transparenz“ in Berlin selbst mit.

Es bleibt weiter viel zu tun! In Berlin müssen die Quoren runter. In Brandenburg wird die Landtagswahl 2024 ein wichtiger Prüfstein, wo wir in unserem Bundesland stehen. Mit Forderungen nach Bürgerräten, guten Regelungen für Volksentscheide und nach Transparenz mache ich mich in unserem Landesverband für eine resiliente Demokratie in Brandenburg und auch in Berlin stark.

Geboren bin ich 1995 in Berlin, aufgewachsen in der Nähe von Königs Wusterhausen. Studiert habe ich Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin.

Angaben zur beruflichen Tätigkeit:

  • Mitarbeiterin beim Bundesverband von Mehr Demokratie (seit 2017)
  • Mitarbeiterin im Mehr Demokratie-Landesverband Berlin/Brandenburg (seit 2018)

Mitgliedschaft in Parteien:

keine

Sonstige Funktionen in Unternehmen, Körperschaften/Anstalten des öffentlichen Rechts, Vereinen, Parteien, Verbänden oder Stiftungen:

  • Landesvorstand Mehr Demokratie Berlin/Brandenburg (seit 2019)
  • Bundesvorstandssprecherin von Mehr Demokratie (seit 2020)


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Oliver Wiedmann

Seit 2013 bin ich Sprecher des Landesvorstands. Seit 2008 arbeite ich hauptamtlich für den Verein, koordiniere die Lobbyarbeit und leite das Berliner Büro.

Die Herausforderungen unserer Zeit erfordern eine stärkere Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Dialogformate sind wichtig, funktionieren aber nur, wenn die Menschen Entscheidungen auch an sich ziehen können – mit direkter Demokratie. In Berlin haben wir mittlerweile eine lebendige Praxis. Brandenburg bleibt jedoch hinter vielen Bundesländern zurück.

Für beide Bundesländer gilt: Es braucht geringere Hürden bei Volks- und Bürgerbegehren – zum Beispiel die elektronische Eintragung. Dass Unterschriften ausschließlich auf Papier - und in Brandenburg nur auf dem Amt - geleistet werden können, ist nicht mehr zeitgemäß. Und auch die Dialogformate müssen verbessert werden. Der Berliner Klimabürgerrat war ein erster Schritt. Losbasierte Beteiligung hilft, gesellschaftlicher Polarisierung entgegenzuwirken.

Angaben zur beruflichen Tätigkeit:

Mehr Demokratie e.V., Leiter Berliner Büro

Mitgliedschaft in Parteien:

Bündnis 90/Die Grünen

Sonstige Funktionen in Unternehmen, Körperschaften/Anstalten des
öffentlichen Rechts, Vereinen, Parteien, Verbänden oder Stiftungen:


Vorstandssprecher Mehr Demokratie Berlin/Brandenburg (seit 2013)


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Peter Schnettler

Betriebswirt, war in den letzten 35 Jahren als Angestellter und leitender Angestellter im Computer-Dienstleistungsbereich tätig.

Um die Ziele von Mehr Demokratie – mehr Beteiligung bei politischen Entscheidungen für die Wählerinnen und Wähler - noch besser zu erreichen, braucht Mehr Demokratie mehr Mitglieder. Daher liegt ein Schwerpunkt der Arbeit insbesondere beim Fundraising.

Wichtig ist, dass die Menschen klar erkennen, in welchem Stadium sich unsere Demokratie befindet. Wenn zum Beispiel auf Bundesebene die Fraktionsvorsitzenden die Meinungen aus den Parteizentralen und die wiederum die Meinungen von den Partei-Geldspendern hauptsächlich erfassen, dann haben wir einen Parteienstaat. Dieser wird durch Lobby-Intransparenz und durch die Machtlosigkeit der Wählenden - Volksbegehren werden nicht zugelassen - geschützt. Misstrauen gegenüber der Politik wird geschürt. Das Volk geht einen demokratiegefährdenden Weg und sucht sich Protestparteien.

Wenn die Fraktionsvorsitzenden die Meinungen der Volksvertreter und diese wiederum die Meinungen der Bürgerinnen und Bürger aus den Wahlkreisen aufmerksam erfassen, dann finden sich die Menschen in den Entscheidungen über die Verteilung von derzeit ca. 400 Milliarden Euro an Steuergeldern pro Jahr also in der Bundesgesetzgebung wieder. Dann haben wir eine repräsentative Demokratie. Das Volk kann der Politik vertrauen.

Und wenn dann Bürger an einzelnen wichtigen bundesweiten Entscheidungen direkt beteiligt werden – hier gibt es demokratieschützende Verfahren –, dann nutzen wir die Intelligenz vieler und die Politik wird volksnah. Die Menschen und das Land brauchen dann keine Protestparteien.

Angaben zur beruflichen Tätigkeit:

Vorruhestand

Mitgliedschaft in Parteien:

keine

Sonstige Funktionen in Unternehmen, Körperschaften/Anstalten des öffentlichen Rechts, Vereinen, Parteien, Verbänden oder Stiftungen:

Landesvorstand Mehr Demokratie Berlin/Brandenburg (seit 2023)


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Regine Laroche

Im Verein Mehr Demokratie bin ich seit 2013 aktiv, zunächst als Bundespressesprecherin in Elternzeitvertretung, seit 2015 als ehrenamtliche Sprecherin des Landesvorstands Berlin-Brandenburg. Hauptberuflich bin ich Referatsleiterin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Neben den Themen Direkte Demokratie, Wahlrecht und Bürgerbeteiligung ist mir das Thema Barrierefreiheit ein großes Anliegen. Dies begleitet mich in meinem Job, aber auch ehrenamtlich versuche ich Inklusion und Barrierefreiheit als Co-Vorsitzende des Behindertenbeirats Friedrichshain-Kreuzberg voranzubringen. Politisch bin ich außerdem in der SPD Berlin aktiv.

Meine Überzeugung ist, dass alle diese Themen zusammengehören, denn bei allem geht es um ein offenes Welt- und Menschenbild. Es geht darum, Barrieren in allen Lebensbereichen abzubauen: so zum Beispiel bauliche und kommunikative Barrieren für Menschen mit Behinderungen. Für Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft Barrieren bei der demokratischen Teilhabe. Und für alle Bürger*innen grundsätzliche Barrieren bei den Möglichkeiten, sich politisch einzubringen – zum Beispiel, weil die Instrumente der direkten Demokratie in Berlin leider immer noch nicht von allen politisch Handelnden ernst genommen werden. Handlungsleitend ist für mich folgendes: Die Strukturen und Bedingungen müssen so gestaltet sein, dass die Menschen, die es betrifft, selber über ihre Belange mitbestimmen können. Beteiligungsinstrumente und Instrumente der direkten Demokratie dürfen keine „Show-Veranstaltung“ sein. Gleichzeitig hat aber auch jede und jeder von uns eine Verantwortung, sich im Rahmen der eigenen Möglichkeiten konstruktiv einzubringen. Denn Demokratie funktioniert nur, wenn wir alle sie mitgestalten.

Angaben zur beruflichen Tätigkeit:

Referatsleiterin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Mitgliedschaft in Parteien:

SPD

Sonstige Funktionen in Unternehmen, Körperschaften/Anstalten des
öffentlichen Rechts, Vereinen, Parteien, Verbänden oder Stiftungen:

  • Landesvorstand Mehr Demokratie Berlin/Brandenburg (seit 2015)
  • Vorsitzende Behindertenbeirat Friedrichshain-Kreuzberg
  • verschiedene parteiinterne Funktionen wie u. a. Delegierte für den Landesparteitag und den Bundesparteitag


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Stephan-Gabriel Haufe

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25.04.2024

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06.05.2024

Wie umgehen mit dem Volksentscheid? Lösungsvorschläge für eine demokratische Entscheidung zum Tempelhofer Feld


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