Das Bürgerbegehren in Charlottenburg-Wilmersdorf mit dem Ziel, die Kleingartenkolonie Oeynhausen zu erhalten, steht allem Anschein nach kurz vor dem Erfolg. Wie die Bürgerinitiative „Schmargendorf braucht Oeynhausen“ mitteilt, wurden heute dem Bezirksamt über 12.000 Unterschriften gegen die Bebauungspläne überreicht. Damit scheint es sehr wahrscheinlich, dass nach Prüfung der Unterschriftenlisten das Quorum von 7.257 gültigen Unterschriften erfüllt wurde.
Die Initiative gründete sich, nachdem Ende 2012 das Gelände zwecks Bebauung an einen Berliner Bauunternehmer verkauft worden war. Zwar hatte die Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf mit dem Investor einen Kompromiss ausgehandelt, nach dem die Hälfte der Parzellen dem Bezirk überschrieben wird, jedoch kämpfte die Initiative weiter dafür, die Bürger über die Pläne abstimmen zu lassen. Ziel der Initiative ist, die gesamte Fläche im Bebauungsplan als „Grünfläche/Kleingärten“ ausweisen zu lassen und somit die Kleingartenkolonie dauerhaft zu erhalten. Sollte das Bürgerbegehren tatsächlich erfolgreich sein, so hat die Bezirksverordnetenversammlung zwei Monate Zeit, dem Begehren zuzustimmen. Stimmt sie nicht zu, so findet innerhalb von vier Monaten ein Bürgerentscheid statt.




