Nach der erfolgreich verlaufenen Friedrichshagener Volksinitiative für ein erweitertes Nachtflugverbot am BER wirbt nun auch Brandenburgs Ministerpräsident Woidke wieder für mehr Nachtruhe für die Anwohner.
In einem <link http: www.maz-online.de brandenburg kein-k.o.-fuer-den-flughafen external-link-new-window>Interview mit der Märkischen Allgemeinen Zeitung stellte er klar, dass ein Nachtflugverbot von 22 Uhr bis 6 Uhr wirtschaftlich für den Flughafen verkraftbar sei. In Brandenburg war schon im vergangenen Jahr ein Volksbegehren für das Nachtflugverbot erfolgreich zustande gekommen, woraufhin die Landesregierung von ihrer bisherigen Ablehnung abrückte und <link http: bb.mehr-demokratie.de external-link-new-window>die Forderungen formal übernahm.
Die Bemühungen der Brandenburger stoßen jedoch seitdem auf den massiven Widerstand ihrer Berliner Kollegen. So sah die Brandenburger Landesregierung <link http: www.pnn.de brandenburg-berlin external-link-new-window>laut Potsdamer Neueste Nachrichten noch vor zwei Wochen kaum Chancen dafür, dass sie sich mit ihren Forderungen in den Verhandlungen durchsetzen könnte.
Nachdem die Friedrichshagener Bürgerinitiative letzte Woche mitteilte, dass ihre Volksinitiative das Quorum deutlich erfüllt hat, scheint nun auch von Berliner Seite aus Bewegung in das Thema gekommen zu sein, wie Woidkes neugewonnener Optimismus zeigt. Binnen vier Monaten muss nun das Berliner Abgeordnetenhaus über das Nachtflugverbot beraten.




