Der Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburg e.V. kündigte am vergangenen Montag an, eine erneute Volksinitiative für eine Verbesserung der finanziellen Lage der Brandenburger Musikschulen zu starten. Ziel des Verbandes ist, die Landesförderung für Musik- und Kunstschulen von 2,6 auf 5,2 Mio. Euro zu verdoppeln. Wie Thomas Falk, Geschäftsführer des Verbandes, <link http: www.moz.de nachrichten brandenburg artikel-ansicht dg external-link-new-window external link in new>der MOZ sagte, würde der Verband den Start der Volksinitiative für April anpeilen.
Hintergrund ist nach Aussage des Verbands, dass seit 2001 der Förderbeitrag des Landes nicht erhöht wurde und Brandenburg damit derzeit bundesweites Schlusslicht in der Musikförderung sei. Kritisiert wird, dass trotz steigender Schülerzahlen die Landesregierung bei der im Januar 2014 verabschiedeten Novellierung des Musik- und Kunstschulgesetzes keine Erhöhung des Etats für Musik- und Kunstschulen vorsieht.
Diese Volksinitiative wäre bereits die vierte in Brandenburg, die sich mit der finanziellen Lage der Musikschulen beschäftigt. Am weitesten brachte es dabei ein Volksbegehren zur Förderung der Musikschulen von 1999/2000, das abgebrochen wurde, nachdem der Kandtag die Forderungen weitgehend übernommen hatte. Vor fünf Jahren konnte mittels einer Volksinitiative ebenfalls erfolgreich Druck ausgeübt werden, so dass schließlich die Förderung um 1,3 Mio. Euro erhöht wurde.




