In Berlin Lichtenberg startet am 11. Mai 2010 ein Bürgerbegehren für bürgerfreundliche Mietpreise. Die Initiatoren Wahlalternative Soziales Berlin (WAS-B) ersuchen das Bezirksamt Lichtenberg, keine Kooperationen mit Wohnungsunternehmen, die in der Kategorie „Mietpreistreiber“ anzusiedeln sind, einzugehen. Im Blickfeld der Initiatoren des Bürgerbegehrens stehen hierbei vor allem die landeseigenen Unternehmen HOWOGE und DEGEWO, die mit ihren Mietpreisen über dem Berliner Mietspiegel liegen und somit zur sozialen Umstrukturierung von Stadtteilen beitragen. Nach Angaben von WAS-B hat sich der Bezirk Lichtenberg zum dritt teuersten Bezirk Berlins entwickelt.
Ziel des Begehrens ist es, dass das Bezirksamt Lichtenberg nur noch werbewirksame Kooperationen und Partnerschaften mit Wohnungsunternehmen vereinbart und aufrechterhält, deren durchschnittlicher Kaltmietpreis nicht über dem Durchschnittswert des Berliner Mietspiegels liegt und deren „durchschnittliche Kaltmietpreissteigerung der letzten fünf Jahre, für die Vergleichszahlen vorliegen, nicht über dem Anstieg des mittleren Pro-Kopf-Einkommens des Landes Berlin im gleichen Zeitraum“ liegen. Im Mittelpunkt steht eine zukünftig bürgerfreundliche Mietpreispolitik.
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