Gestern Vormittag wurden insgesamt 17.113 Unterschriften für die Direktwahl des Uckermarker Landrates an den Kreiswahlleiter übergeben.
Diese große Beteilung hat die bisherigen Gegner des Bürgerbegehrens zur Umkehr bewegt. Noch sollen die Unterschriften auf ihre Gültigkeit hin überprüft werden, aber CDU und SPD erklärten bereits, dass sie das Begehren anerkennen werden. Dadurch verzichten beide Parteien auf eine indirekte Wahl des neuen Landrates durch den Kreistag. Die Initiative für die Direktwahl des Landrates hat somit ihr Ziel erreicht.
Dies ist nicht nur ein Erfolg für die Initiative sondern zugleich auch ein Gewinn für die Direkte Demokratie in Brandenburg. Die Bürger in der Uckermark haben das Begehren als Möglichkeit zur Durchsetzung ihres Willens wahrgenommen und genutzt. Dieses große Engagement zeigt, dass die Menschen sich aktiv am politischen Geschehen beteiligen möchten.




